Stuttgart (dpa) – Im Bankrottprozess gegen Anton Schlecker hat sich der ehemalige Drogeriemarktunternehmer persönlich zu Wort gemeldet und die Vorwürfe der Anklage zurückgewiesen. Er erinnere sich nicht an Liquiditätsprobleme, die er für nicht überwindbar gehalten hätte, las Schlecker aus einer Stellungnahme vor Gericht vor. Er habe auch keine Entscheidungen oder Verfügungen getroffen, um Gläubiger vor der Insolvenz im Jahr 2012 zu benachteiligen. Er sei bis zuletzt von der Fortführung seines Unternehmens überzeugt gewesen.