Stuttgart (dpa) - Im Bankrottprozess gegen Anton Schlecker hat der ehemalige Drogeriemarktunternehmer erstmals persönlich die Vorwürfe der Anklage zurückgewiesen. Er erinnere sich nicht an Liquiditätsprobleme, die er für nicht überwindbar gehalten hätte, las Schlecker eine Stellungnahme vor. Er habe keine Entscheidung oder Verfügung getroffen, um Gläubiger zu benachteiligen. Die Anklage wirft Schlecker vor, Bestandteile seines Vermögens, die Gläubigern zugestanden hätten, vor der Insolvenz beiseite geschafft zu haben.