Mönchengladbach (SID) - Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach drängt Sportdirektor Max Eberl nach Bild-Informationen zu einer Entscheidung über seine Zukunft. Angeblich soll der 43-Jährige den Klub bis zum Spiel gegen Bayern München am Sonntag (17.30 Uhr/Sky) darüber informieren, ob er bleibt oder im Sommer zum Rekordmeister wechselt. Eberl wird seit Monaten mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht.

Borussia-Vizepräsident Rainer Bonhof widersprach dem Bericht. "Es gibt kein Ultimatum oder sonst etwas", sagte der Weltmeister von 1974 dem Fachmagazin kicker. Bonhof hatte allerdings zuletzt bei Sky erklärt: "Das Thema nervt alle bei uns, und wir haben keinen Bock mehr, das ewig und drei Tage vor uns herzuschieben."

Eberl habe keine Ausstiegsklausel und auch keine Freigabe erhalten. "Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass er gehen wird. Ich bin mir sehr sicher, dass Max in Gladbach bleibt", wurde Bonhof in der Sport Bild zitiert.

Laut Bild knüpft Eberl ein Engagement in München an zwei Bedingungen. Der frühere Bayern-Spieler verlangt demnach die Unterstützung von Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß, bislang soll sich vor allem Präsident Hoeneß um den Manager der Borussia bemühen. Zudem will Eberl angeblich den Job von Kaderplaner Michael Reschke mitübernehmen.