Damaskus (dpa) - Bei zwei Selbstmordanschlägen in Syriens Hauptstadt Damaskus sind Dutzende Menschen ums Leben gekommen. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete mindestens 39 Todesopfer, als ein Selbstmordattentäter eine Bombe im Justizpalast der Stadt zündete. Die staatliche Nachrichtenagentur Sana berichtete von 25 Toten und Dutzenden Verletzten. Ein zweiter Angreifer sprengte sich später in einem Restaurant in die Luft. Den Menschenrechtlern zufolge gab es auch hier Tote und Verletzte. Zunächst war unklar, wer für die Taten verantwortlich ist.