Zrenjanin (SID) - Die stark verjüngte Wasserball-Nationalmannschaft hat in der Weltliga bei Olympiasieger Serbien Lehrgeld gezahlt. Das Team von Interimstrainer Hagen Stamm verlor in Zrenjanin nach einer einseitigen Partie 3:20. Im Hinspiel im Dezember hatte sich die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) beim 9:15 gegen den Favoriten deutlich besser verkauft.

Allerdings waren die deutschen Wasserballer mit fünf Nachwuchsspielern (21 Jahre und jünger) angetreten, weil unter anderem die Duisburger Leistungsträger Julian Real, Moritz Schenkel und Jan Obschernikat aus beruflichen Gründen auf das Spiel verzichteten. Zu ihrem Länderspiel-Debüt kamen dadurch Max Kössler (Potsdam), der sich mit einem Treffer auch direkt in die Torschützenliste eintrug, und Torhüter Dominik Schimanski (Hannover). Die weiteren DSV-Tore erzielten die beiden Spandauer Marko Stamm und Tobias Preuß.

Am sechsten und letzten Spieltag der Wasserball-Weltliga tritt die deutsche Mannschaft am 11. April in Rumänien an. Mit einem Sieg würde das Stamm-Team die Europa-Gruppe A auf Platz drei beenden. Serbien steht als Sieger der Gruppe bereits fest und darf weiter auf den fünften Triumph in Folge in der Weltliga hoffen.