Kampala (AFP) Die Regierung im ostafrikanischen Uganda hat nach Erkenntnissen der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) das Ausmaß der Gewalt bei der Entmachtung des Königs von Rwenzururu im vergangenen November heruntergespielt. Bei den blutigen Auseinandersetzungen seien mindestens 155 Menschen, darunter 15 Kinder, getötet worden, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten HRW-Bericht. Die Organisation befragte 95 Hinterbliebene, Vertreter der Behörden vor Ort und religiöse Würdenträger.