Köln (SID) - Genau 50 Tage vor dem Eröffnungsspiel der Eishockey-WM in Köln und Paris (5. bis 21. Mai) hat Franz Reindl die heiße Phase eingeläutet. "Dieser Tag ist ein Meilenstein in der Vorbereitung", sagte der Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), als er mit einem Thalys in kompletter WM-Lackierung nach einer Fahrt aus Paris im Kölner Hauptbahnhof eingerollt war. Mit dabei waren die Maskottchen Asterix und Obelix.

"Wir sind voller Spannung und voller Emotionen für dieses Großereignis", sagte Reindl (62), auch Präsident des WM-Organisationskomitees, dem SID: "Hier jetzt mit dem voll gebrandeten Thalys aus Paris einzufahren, war Emotion pur."

Seit gut einer Woche sind nach dem Verkauf von 450.000 Eintrittskarten in Kartenpaketen auch Einzeltickets erhältlich. Insgesamt sollen 600.000 Karten für beide Spielorte abgesetzt werden. "Wir sind ein bisschen über dem Plan", sagte Reindl: "Der Einzelkartenverkauf hat uns überwältigt. Es war toll, wie insbesondere auch die Gäste aus dem Ausland auf die Spiele zugreifen. Es hat sich der Boom entwickelt, den wir uns erhofft haben."

Die deutsche Nationalteam trifft in der Vorrunde in Köln auf die USA (5. Mai), Schweden (6.), Russland (8.), die Slowakei (10.), Dänemark (12.), Italien (13.) und Lettland (16.). Vier Teams kommen ins Viertelfinale. In Köln finden 34 der 64 WM-Spiele statt, darunter die Halbfinals, das kleine Finale und das Finale.