Honolulu (dpa) - Zum zweiten Mal ist US-Präsident Donald Trump vor Gericht vorläufig mit seinem Versuch gescheitert, Menschen aus sechs vorwiegend islamischen Ländern die Einreise in die USA vorerst zu verbieten. Gleich zwei Bundesgerichte bemängelten auch die zweite, abgemilderte Version seines Dekrets, das heute hätte in Kraft treten sollen. Der Staat Hawaii als Kläger hatte geltend gemacht, der Einreisestopp könne auch in seiner milderen Form irreparable Folgen für Einwohner des Bundesstaates haben, etwa wenn Einwanderer aus den betroffenen Ländern ihre Familienangehörigen nicht mehr sehen könnten.