Albania (dpa) - Einer der wichtigsten Exporteure von Steinkohle nach Deutschland hat Vorwürfe von unzureichenden Standards und massiven Gesundheitsschäden durch den Abbau zurückgewiesen. "Es gibt große Anstrengungen, gerade um die Staubentwicklung zu mindern", sagte der Präsident des größten Kohletagebaus Lateinamerikas, Roberto Junguito, der dpa. So setze das Unternehmen Cerrejón in dem Tagebau im Norden Kolumbiens große Mengen Wasser ein, um die Belastungen zu reduzieren. Rund 32 Millionen Tonnen Kohle exportiert das Unternehmen pro Jahr, rund drei Prozent gehen nach Deutschland.