Sanaa (dpa) - Beim Beschuss eines Flüchtlingsbootes vor der Westküste des Jemens sind nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration mindestens 31 Somalier getötet worden. Etwa 80 Überlebende seien in Krankenhäuser im Jemen gebracht worden, sagte IOM-Sprecher Joel Millman in Genf. Die Region wird überwiegend von schiitischen Huthi-Rebellen kontrolliert. Im Jahr 2014 hatten die Huthis große Teile des Nordjemens eingenommen, darunter auch die Hauptstadt Sanaa. Seit März 2015 fliegt Saudi-Arabien zusammen mit verbündeten sunnitisch-arabischen Staaten Luftangriffe auf die Rebellen.