Düsseldorf (dpa) - Arminia Bielefeld hat im Abstiegskampf neuen Mut geschöpft. Die Ostwestfalen besiegten mit Interimstrainer Carsten Rump auf der Bank den 1. FC Kaiserslautern mit 2:0 (0:0).

Auch der abstiegsgefährdete TSV 1860 München verbesserte in der 2. Fußball-Bundesliga seine Ausgangslage durch einen weiteren Derby-Heimsieg und bezwang die Würzburger Kickers mit 2:1 (0:0). Durch ein spätes Tor zum 3:2 (1:1)-Erfolg gegen den 1. FC Heidenheim wahrte Eintracht Braunschweig seine Aufstiegschancen.

Arminia Bielefeld - 1. FC Kaiserslautern 2:0 (0:0)

Im ersten Spiel nach der Freistellung von Chefcoach Jürgen Kramny hat Arminia Bielefeld den letzten Tabellenplatz in der 2. Liga zumindest vorübergehend verlassen. Die von Interimstrainer Carsten Rump betreuten Ostwestfalen gewannen ihr Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 2:0 (0:0). Durch die Tore von Christoph Hemlein (47. Minute) und Sebastian Schuppan (75.) verbesserte sich Bielefeld auf Rang 16. Lautern ist als Tabellen-14. nur noch fünf Punkte entfernt. Als Nachfolger des beurlaubten Kramny ist Jeff Saibene vom Schweizer Club FC Thun im Gespräch.

1860 München - Würzburger Kickers 2:1 (0:0)

Der TSV 1860 München hat mit einem erneuten Derby-Heimsieg gegen die Würzburger Kickers drei wichtige Punkte im Abstiegskampf verbucht. Die "Löwen" siegten mit 2:1 (0:0) und schlossen mit 28 Punkten zum Aufsteiger aus Unterfranken auf. Abwehrchef Abdoulaye Ba (67. Minute) und Elfmeterschütze Michael Liendl (78.) erzielten die Tore für 1860. Peter Kurzweg konnte vor 22 600 Zuschauern erst in der Nachspielzeit verkürzen. Die Sechziger konnten damit 2017 nach Siegen gegen Greuther Fürth und den 1. FC Nürnberg auch das dritte Heimspiel gegen einen Verein aus Franken gewinnen. Die Würzburger warten auch nach dem achten Rückrundenspiel auf den ersten Sieg in diesem Jahr.

Eintracht Braunschweig - 1. FC Heidenheim 3:2 (1:1)

Eintracht Braunschweig bleibt dank eines Last-Minute-Treffers im Aufstiegsrennen. Die Niedersachsen siegten gegen den 1. FC Heidenheim mit 3:2 (1:1) und rückten mit 47 Punkten zumindest bis Samstag auf den Relegationsplatz drei. Heidenheim bleibt mit 35 Zählern Sechster. Ken Reichel sorgte mit einem Tor in der zweiten Minute der Nachspielzeit für den Siegtreffer. Zuvor waren vor 20 000 Zuschauern Mirko Boland (33. Minute) und Christoffer Nyman (78.) für die Gastgeber erfolgreich. Marc Schnatterer (3.) und Arne Feick (73./Foulelfmeter) brachten Heidenheim jeweils in Führung.

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