München (dpa) - Der Münchner Amokschütze hat nach Angaben der Ermittler bei der Tat im vergangenen Juli ohne jeden Mitwisser gehandelt. "David S. hat die Tat allein geplant und allein durchgeführt", sagte Oberstaatsanwalt Hans Kornprobst zum Abschluss der Ermittlungen. Diese bestätigten, dass der 18-Jährige psychische Probleme hatte und aus diesen heraus seine Opfer aussuchte: Es seien Jugendliche gewesen wie jene, von denen er sich in der Schule gemobbt fühlte und die damit in sein persönliches Feindbild passten. Die Tat sei nicht als politisch motiviert einzustufen.