Washington (AFP) Nasenformen gibt es viele - von Breit- und Ballonnasen über Haken- und Stupsnasen bis hin zu Schief-, Sattel- und Höckernasen: Doch die Grundformen des Organs entwickelten sich nach jüngsten Forschungserkenntnissen je nach Art der klimatischen Bedingungen. Frühere Annahmen zur klimaabhängigen Evolution der Nasenformen bestätigte eine am Donnerstag in der US-Fachzeitschrift "PLOS Genetics" veröffentlichte Studie. Demnach waren die Riechorgane von den Bewohnern wärmerer und feuchterer Breitengrade bereits in frühen Zeiten eher größer als die von Zeitgenossen in kälteren und trockeneren Regionen.