Pyeongchang (SID) - Skeleton-Vizeweltmeister Axel Jungk (Oberbärenburg) hat das Podest beim Weltcupfinale in Pyeongchang deutlich verpasst. Der 26-Jährige wurde auf der künftigen Olympiabahn in Südkorea am Freitag nur Siebter, bester Deutscher beim Sieg von Serienweltmeister Martins Dukurs (Lettland) war Alexander Gassner (Winterberg) auf dem sechsten Platz. Christopher Grotheer (BRC Thüringen) schloss als Achter ab.

Elf Monate vor den Winterspielen 2018 an gleicher Stelle setzte Dukurs dabei ein echtes Ausrufezeichen. Mit seinem Sieg sicherte er sich zum achten Mal in Folge die Kristallkugel für den Gesamtweltcup, zudem verwies er Südkoreas Hoffnungsträger Yun Sungbin auf dessen Heimbahn mit einem Streckenrekord auf den zweiten Rang. Eine Hundertstelsekunde trennte die Kontrahenten nach zwei Läufen, im kommenden Frühjahr peilt Ausnahmesportler Dukurs endlich seinen ersten Olympiasieg an.

Jungk schloss den Gesamtweltcup wie schon im vergangenen Winter auf dem vierten Platz ab. Mit Blick auf Olympia 2018 ist der WM-Zweite die größte Medaillenhoffnung der deutschen Männer, er hatte am Freitag nach dem ersten Lauf als Vierter auch durchaus Chancen auf das Podest.

Im zweiten Durchgang brachten den Sachsen Fahrfehler auf der tückischen Bahn jedoch um einen starken Abschluss des vorolympischen Winters. Vor drei Wochen hatte Jungk den deutschen Männern am Königssee die erste WM-Medaille seit fünf Jahren beschert.