Mainz (dpa) - Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner hat den designierten SPD-Chef Martin Schulz als einen Populisten bezeichnet. "Kandidat Schulz hat unterstellt, dass knapp 40 Prozent der 25- bis 35-Jährigen befristet beschäftigt seien. Das ist falsch. Es sind unter 20 Prozent", sagte die rheinland-pfälzische CDU-Chefin der Deutschen Presse-Agentur. "So agieren auch Populisten: Fakten ignorieren, vereinfachen, Stimmungen herbeireden." Morgen soll Schulz zum Nachfolger von Sigmar Gabriel gewählt werden.