Paris (dpa) - Der am Pariser Flughafen erschossenen Angreifer stand laut Medienberichten unter Radikalisierungsverdacht. Bei ihm habe es eine Hausdurchsuchung ohne Richterbeschluss gegeben, berichtete der Sender Franceinfo und berief sich dabei auf eine Polizeiquelle. Die Zeitung "Le Figaro" schrieb, diese Durchsuchung im November 2015 habe nichts ergeben. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür nicht. Die Anti-Terror-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen zum Angriff übernommen. Der Mann hatte versucht, einer Soldatin die Waffe wegzunehmen. Er wurde niedergeschossen.