Berlin (AFP) Der scheidende SPD-Chef und Außenminister Sigmar Gabriel hat dem umstrittenen Zwei-Prozent-Ziel der Nato für Verteidigungsausgaben eine klare Absage erteilt und sich damit in der Frage auch gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gestellt. Zwar sei es "wichtig, die Bundeswehr zu modernisieren", sagte Gabriel am Sonntag auf dem SPD-Sonderparteitag in Berlin. Aber "das wäre eine Verdopplung unseres Wehretats", fügte er hinzu. "In dieser Form werden wir das nicht machen", stellte der Außenminister klar.