Berlin (dpa) - Zwischen US-Präsident Donald Trump und der Bundesregierung ist der Streit um höhere Ausgaben der Deutschen für die Nato ausgebrochen. Verteidigungsministerin von der Leyen widersprach Trump. Es gebe kein Schuldenkonto in der Nato. Die zwei Prozent Verteidigungsausgaben, "die wir Mitte der nächsten Dekade erreichen wollen, allein auf die Nato zu beziehen, ist falsch", sagte von der Leyen nach Angaben ihres Ministeriums. Trump hatte einen Tag nach dem Treffen mit Merkel der Bundesregierung per Twitter vorgehalten: Deutschland schulde der Nato riesige Summen.