Berlin (dpa) - Der Weltraum rockt zu "Johnny B. Goode." Der Song der am Samstag gestorbenen Rock'n'Roll-Legende Chuck Berry wurde 1977 von der US-Weltraumbehörde Nasa mit den Raumsonden Voyager 1 und 2 ins All geschossen.

Die Nasa versah die Sonden mit sogenannten Golden Records - Datenträgern mit Informationen über die Menschheit, darunter Bilddaten und Grußbotschaften an Außerirdische.

Auch 27 Musikstücke wurden auf den "Golden Records" gespeichert. Berry teilt sich die Ehre, die Menschheit gegenüber intelligenten Lebewesen im All zu repräsentieren, mit Mozart, Bach und Beethoven. "Johnny B. Goode" ist das einzige Rock- oder Popstück auf dem Datenträger, bei den anderen handelt es sich vorwiegend um klassische Stücke oder Volksmusik.