Berlin (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel zieht zunächst keine Konsequenzen aus dem gegen sie persönlich gerichteten Nazi-Vorwurf des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Die Bundesregierung beobachte das aufmerksam, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer, fügte aber hinzu: "Es bleibt dabei: Nazi-Vergleiche sind inakzeptabel, egal in welcher Form." Erdogan hatte Merkel gestern erstmals persönlich "Nazi-Methoden" vorgeworfen.