Washington (dpa) - US-Anbieter von Internet-Zugängen sollen das Recht bekommen, ohne Zustimmung der Nutzer Informationen über besuchte Websites zu nutzen oder an die Werbebranche zu verkaufen. Nach dem Senat kippte auch das Abgeordnetenhaus ein entsprechendes Verbot der Telekom-Aufsicht FCC. Die Entscheidung tritt in Kraft, wenn Präsident Donald Trump sie unterzeichnet. Die FCC hatte Internet-Anbieter im vergangenen Herbst dazu verpflichtet, die Zustimmung der Nutzer für die Verwendung der Browser-Daten einzuholen.