Luxemburg (AFP) Einzelne EU-Mitgliedstaaten können nach Ansicht des Generalanwalts Michal Bobek am Europäischen Gerichtshof (EuGH) den Anbau von gentechnisch verändertem Monsanto-Mais nur verbieten, wenn sie "ein offensichtliches und ernstes Risiko für die Gesundheit und die Umwelt nachweisen können". Dies ging am Donnerstag aus Bobeks Schlussanträgen im Streit zwischen Maisbauern und der italienischen Regierung hervor, die 2013 den damals noch EU-weit erlaubten Anbau von Monsato-Genmais verboten hatte.