Tokio (dpa) - Ungeachtet internationaler Proteste haben Japans Walfänger in der Antarktis wieder hunderte Wale getötet. Das Mutterschiff "Nisshin Maru" und zwei weitere Schiffe kehrten in den Heimathafen der Walfängerstadt Shimonoseki zurück, nachdem die Jäger wie geplant 333 Zwergwale harpuniert hatten - offiziell zu "wissenschaftlichen Zwecken". In Norwegen startet die Walfangsaison dieser Tage - Tierschützer kritisierten die auf 999 Tiere erhöhte norwegische Quote für den Fang von Zwergwalen.