Lima (SID) - Die mit Spannung erwartete Session des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Lima (13. bis 17. September) könnte aufgrund der schlimmen Überschwemmungen in Peru verlegt werden. Das berichtet der Branchendienst insidethegames.com. Demnach sucht das IOC bereits nach alternativen Veranstaltungsorten für die Tagung mit der Vergabe von möglicherweise gleich zwei Olympischen Spielen. Eine Entscheidung könnte in der kommenden Woche fallen.

"Das IOC beobachtet die Situation im Land natürlich ganz genau und befindet sich in regelmäßigem Austausch mit der peruanischen Regierung", sagte ein IOC-Sprecher bei insidethegames.com, ohne den Bericht zu bestätigen. Als mögliche Alternative zu Lima gilt vor allem Lausanne, der Schweizer Sitz des IOC. 

Im Rahmen der IOC-Session soll am 13. September der Zuschlag für die Olympischen Spiele 2024 erfolgen, auch eine Doppelvergabe der Sommerspiele 2024 und auch schon 2028 wird in Erwägung gezogen. Allerdings unterstrichen die beiden Bewerberstädte Los Angeles und Paris zuletzt erneut, nur für 2024 zur Verfügung zu stehen.

In Peru haben die Fluten durch anhaltend starke Regenfälle in den vergangenen Tagen mindestens 94 Todesopfer gefordert. Bis zu 700.000 Menschen sind unmittelbar von der Katastrophe betroffen. Die Organisatoren in Peru gehen aber weiterhin davon aus, dass die IOC-Session wie geplant in Lima stattfinden kann.