Quito (AFP) Bei der zweiten Runde der Präsidentschaftswahl in Ecuador zeichnet sich ein äußerst knappes Wahlergebnis ab: Nach Auszählung von 94,2 Prozent aller Stimmen kam der Sozialist Lenín Moreno von der linksgerichteten Regierungspartei Alianza País auf 51,07 Prozent der Stimmen, der rechtskonservative Oppositionsführer Guillermo Lasso auf 48,93 Prozent, wie die Wahlkommission am Sonntagabend mitteilte. Rund 12,8 Millionen Wahlberechtigte waren aufgerufen, den Nachfolger von Staatschef Rafael Correa zu bestimmen, der nach zehn Jahren im Amt abtritt.