Köln (SID) - Profiboxer Marco Huck (Berlin) darf den WM-Titel nach Version des kleinen Verbandes IBO doch nicht behalten. Nach Hucks klarer Punktniederlage am Samstag im Cruisergewichts-WM-Fight in Dortmund gegen den Letten Mairis Briedis war bekannt geworden, dass dieser die fällige Veranstaltungsgebühr ("Sanction fee") nicht an die IBO gezahlt hatte. Hucks Bruder und Manager Kenan Hukic hatte daraufhin spekuliert, den IBO-Titel weiter in den eigenen Reihen halten zu können.

IBO-Präsident Ed Levine erteilte den Hoffnungen des Huck-Lagers nun eine Absage: "Der Titel wird für vakant erklärt werden", sagte er der Sport Bild. Briedis behält lediglich den prestigeträchtigen Gürtel des Verbandes WBC, den er im Duell mit Huck nach dem Aufstieg des vorigen Weltmeisters Tony Bellew (Großbritannien) ins Schwergewicht errungen hatte.

Einziger deutscher Weltmeister ist aktuell der Berliner Tyron Zeuge im Supermittelgewicht nach Version WBA.