Straßburg (AFP) Brustimplantate, Herzschrittmacher, Hüftprothesen und andere sogenannte Medizinprodukte werden in Europa künftig strenger auf ihre Qualität überprüft. Darauf zielen zwei Verordnungen ab, die das Europaparlament am Mittwoch unter Dach und Fach gebracht hat. Es billigte damit einen Kompromiss, auf den sich Unterhändler des Parlaments und der EU-Staaten im vergangenen Mai geeinigt hatten. Die EU zieht damit die Konsequenzen aus mehreren Skandalen, unter anderem um schadhafte Silikon-Brustimplantate der französischen Firma PIP.