Straßburg (dpa) - Der EU-Kommissionspräsident hat davor gewarnt, die Brexit-Gespräche zulasten der betroffenen Menschen zu führen. "Die Kommission wird Fürsprecher der direkt Betroffenen diesseits und jenseits des Kanals sein", sagte Jean-Claude Juncker in Straßburg im Europaparlament. Arbeitnehmer, Unternehmer, Studenten und Rentner dürften nicht den Preis für einen EU-Ausstieg Großbritanniens zahlen. Auch für die Abgeordneten, die einem Brexit-Abkommen zustimmen müssen, hat die Klärung der Rechte von EU-Bürgern in Großbritannien und Briten im EU-Ausland Priorität.