Berlin (dpa) - Die Bundesregierung dringt auf eine schnelle Aufklärung und Ahndung des mutmaßlichen Giftgasangriffs in Syrien. Die Verantwortlichen für dieses menschenverachtende Verbrechen müssten zur Rechenschaft gezogen werden - dies schließe Präsident Assad und seine Regierung ein, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer. Der Einsatz von Giftgas sei ein Kriegsverbrechen. Bei dem mutmaßlichen Giftgasangriff auf den von Rebellen kontrollierten Ort Chan Scheichun waren Aktivisten zufolge gestern mindestens 72 Menschen getötet worden.