Brüssel (dpa) - Deutschland stellt weitere 1,169 Milliarden Euro für die Opfer des syrischen Bürgerkriegs zur Verfügung. Das kündigte Bundesaußenminister Sigmar Gabriel bei einer internationalen Geberkonferenz in Brüssel an. Das Geld solle zusätzlich zu den 2,3 Milliarden Euro fließen, die schon bis Ende 2018 zugesagt worden waren. Solange es keinen Regimewechsel in Syrien gebe, dürfe es jedoch nicht für den Wiederaufbau des Landes eingesetzt werden, so Gabriel. Das Geld soll den Leidtragenden in Syrien und Nachbarländern zugutekommen, die Millionen Flüchtlinge aufgenommen hatten.