Bogotá (dpa) - Nach der verheerenden Schlammlawine in der südkolumbianischen Stadt Mocoa wird auch eine Person mit deutscher Staatsangehörigkeit vermisst. Auch nach Bürgern aus Spanien, Großbritannien und Ecuador werde noch gesucht, teilte das kolumbianische Außenministerium mit. Insgesamt werden noch 314 Menschen vermisst. Bei dem Unglück am Wochenende waren nach Behördenangaben 306 Menschen ums Leben gekommen, darunter 99 Kinder. Nach heftigem Regen war am vergangenen Samstag eine Schlamm- und Gerölllawine über Mocoa nahe der Grenze zu Ecuador hinweggerollt.