London (dpa) - Der britische Außenminister Boris Johnson hat wegen der jüngsten Entwicklungen in Syrien eine für übermorgen geplante Moskaureise abgesagt. In einer Mitteilung kritisierte er zugleich die unveränderte Unterstützung Russlands für Präsident Baschar al-Assad nach dem mutmaßlichen Giftgas-Angriff auf den Ort Chan Scheichun. Moskau reagierte mit Unverständnis. "Wir haben den Eindruck, dass die westlichen Länder in einer speziellen Wirklichkeit leben", sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums der Agentur Tass.