Berlin (dpa) - Die CSU im Bundestag hat SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz wegen dessen Flirt mit der FDP durchsichtige Wahlkampfmanöver vorgeworfen. "Die SPD will nur irgendwie an die Macht, egal mit welchem Partner", sagte CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt der dpa in Berlin. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Rechnung aufgeht." Sie ergänzte: "Das Manöver der SPD, sich jetzt auf die FDP zuzubewegen, ist sehr durchschaubar." Schulz hatte sich zuvor wohlwollend über die strategische Ausrichtung der FDP durch ihren Vorsitzenden Christian Lindner geäußert.