Athen (dpa) – Die Türkei hält das Flüchtlingsabkommen trotz der Spannungen im Verhältnis zur EU und wiederholter gegenteiliger Drohungen ein. Die Zahl der Migranten, die zu den griechischen Inseln im Osten der Ägäis übersetzen, sei weiterhin niedrig, teilte der griechische Flüchtlingskrisenstab mit. In den ersten zehn Apriltagen seien im Durchschnitt 31 Menschen auf den Inseln angekommen. Das Abkommen sieht vor, dass die Türkei die Flüchtlinge zurückhält und die EU alle, die illegal über die Türkei auf die griechischen Inseln kommen und kein Asyl erhalten, zurückschicken kann.