Berlin (dpa) - Die SPD im Bundestag kritisiert die Pläne zu Steuersenkungen von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) als ungerecht und unsozial. So entlaste die vorgeschlagene Abschaffung des Solidaritätszuschlages vor allem Besserverdiener, sagte der stellvertretende Fraktionschef Carsten Schneider den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Schäuble hat jährliche Steuersenkungen von 15 Milliarden Euro als Ziel für die kommende Wahlperiode ausgegeben. Der Solidaritätszuschlag soll bis 2030 verschwinden.