Berlin (dpa) - Mit einem letzten Sicherheits-Update hat Microsoft die Unterstützung für sein betagtes Betriebssystem Windows Vista eingestellt.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI warnt deshalb davor, das System weiter zu nutzen. Denn künftig gebe es keine Updates mehr, selbst wenn Sicherheitslücken entdeckt werden sollten. Die weitere Nutzung berge deshalb "hohe Risiken für die IT-Sicherheit". Das BSI rät, "möglichst schnell auf ein anderes aktuelles Betriebssystem umzusteigen".

Das fast zehn Jahre alte Betriebssystem dürfte - anders als sein Vorgänger XP - nur noch auf wenigen Rechnern zu finden sein. Vom Start weg hatte es Probleme gegeben, und die Popularität bei den Nutzern blieb gering. Laut StatCounter lief es im März noch auf 1,07 Prozent aller Desktop-Rechner weltweit, selbst das ältere Windows XP kam noch auf 5,47 Prozent. Das aktuelle Windows 10 war auf 34,25 Prozent der Rechner installiert.

Mitteilung BSI

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