Dortmund (SID) - Nach den Explosionen am Mannschaftsbus des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund hat Torhüter Roman Bürki von den dramatischen Augenblicken im Innern des Fahrzeugs berichtet. "Der Bus bog auf die Hauptstraße ein, als es einen Riesenknall gab - eine regelrechte Explosion", sagte der Schweizer im Gespräch mit blick.ch. 

"Nach dem Knall haben wir uns alle im Bus geduckt, wer konnte, hat sich auf den Boden gelegt", sagte der 26-Jährige: "Wir wussten nicht, ob noch mehr passiert."

Bürki habe in der hintersten Reihe gleich neben Marc Bartra gesessen, "der von Splittern der zerborstenen Rückscheibe getroffen wurde". Der Spanier wurde dabei an der Hand und am Arm verletzt und musste ärztlich versorgt werden.

Die Absage des Viertelfinal-Hinspiels in der Champions League gegen den AS Monaco sei dann die richtige Entscheidung gewesen. Zwar sei die Polizei "schnell vor Ort" gewesen um abzusichern. Aber alle Spieler seien geschockt gewesen, "an ein Fußballspiel dachte in den Minuten danach keiner".

Die Begegnung wird bereits am Mittwoch (18.45 Uhr/Sky) nachgeholt.