Genf (AFP) Die Internationale Organisation für Migration (IOM) hat einen modernen Sklavenhandel mit Migranten und Flüchtlingen in Nordafrika angeprangert. In Libyen gebe es regelrechte "Sklavenmärkte", sagte der IOM-Vertreter in Libyen, Othman Belbeisi, am Dienstag in Genf. "Sie gehen zum Markt, und dort können sie für 200 bis 500 Dollar einen Migranten kaufen", sagte er. Die Käufer könnten ihn dann für "ihre Arbeiten benutzen".