Moskau (AFP) Der Kreml hat das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) gegen Russland zu der blutigen Beendigung des Geiseldramas von Beslan scharf kritisiert. "Für ein Land, das angegriffen wurde, sind diese Formulierungen absolut inakzeptabel", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Donnerstag in Moskau. Die Straßburger Richter hatten zuvor geurteilt, Russland müsse wegen "schwerer Versäumnisse" und "unverhältnismäßiger Gewalt" beim Vorgehen gegen die Geiselnehmer Entschädigungen zahlen.