Düsseldorf (SID) - Vor dem "Sportsommer" in Düsseldorf mit drei Welt- oder Großereignissen werden die Verantwortlichen den Bombenanschlag auf Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund in die Einschätzung der Sicherheitslage einfließen lassen. Das erklärten Geschäftsführer Martin Ammermann von der Düsseldorf Congress Sport & Event am Donnerstag und ein Sprecher der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt auf SID-Anfrage. 

Düsseldorf ist von Ende Mai bis Anfang Juli nacheinander Schauplatz der Tischtennis-WM (29. Mai bis 5. Juni), der Triathlon-EM (24./25. Juni) und des Grand-Depart-Starts der Tour de France (1./2. Juli). Wegen ihrer Austragung in der Öffentlichkeit und der voraussichtlich hohen Zuschauerzahlen an den Strecken gelten Triathlon-EM und Tour-Auftakt unter sicherheitsrelevanten Aspekten als besonders neuralgisch. Auf den Wegen zur Tischtennis-WM in den Hallen der Messe Düsseldorf werden auch täglich mehrere tausend Besucher unterwegs sein.

"Grundsätzlich fließen in die Anpassung von Sicherheitskonzepten immer auch aktuelle Ereignisse, die kurz zuvor eingetreten sind, ein. Das gilt natürlich auch nach Dortmund", sagte Ammermann für den federführenden Durchführer der Triathlon- und Tischtennis-Wettkämpfe in der Rhein-Metropole. "Ereignisse wie in Dortmund werden natürlich analysiert und spielen in den weiteren Überlegungen auch eine Rolle", erklärte ein Sprecher des Düsseldorfer Tour-Büros.