Lausanne (SID) - Die mit Spannung erwartete Session des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Lima (13. bis 17. September) soll trotz der schlimmen Überschwemmungen in Peru wie geplant stattfinden. Das teilte das IOC am Donnerstag mit. Demnach liegen die Vorbereitungen für die Tagung, bei der die Olympischen Spiele 2024 vergeben werden, im Zeitplan.

"Diese Entscheidung ist zugleich eine Demonstration der Solidarität mit Peru, und wir folgen damit dem Wunsch der peruanischen Regierung", sagte IOC-Präsident Thomas Bach: "Man hat uns alle notwendigen Zusicherungen darüber gegeben, dass die IOC-Session großartig organisiert wird." Zuletzt war berichtet worden, das IOC suche nach einem alternativen Tagungsort.

Perus Präsident Pedro Pablo Kuczynski unterstrich mit Blick auf die katastrophalen Überschwemmungen die Bedeutung der Veranstaltung für sein Land: "Die Augen der Welt werden auf Lima gerichtet sein, und mit der Ausrichtung wollen wir die Botschaft senden, dass wir nach dieser Notsituation bereit sind, die Welt zu empfangen."

Im Rahmen der IOC-Session soll am 13. September der Zuschlag für die Olympischen Spiele 2024 erfolgen. Auch eine Doppelvergabe der Sommerspiele 2024 und 2028 wird in Erwägung gezogen. Allerdings unterstrichen die beiden Bewerberstädte Los Angeles und Paris zuletzt wiederholt, nur für 2024 zur Verfügung zu stehen.