London (SID) - Die Chefin der britischen Anti-Doping-Agentur UKAD, Nicole Sapstead, hat die Sportverbände aufgefordert, mehr für die Finanzierung des globalen Anti-Doping-Kampfes zu tun. "Die Sportarten müssen anfangen zu bezahlen, sei es für Aufklärung oder für die Testprogramme", sagte Sapstead dem London Evening Standard.

Es sei laut Sapstead nicht akzeptabel, dass "Sportarten Geld durch Tickets, TV-Rechte und Sponsoren einnehmen, aber nicht ihren Beitrag zur Versicherung und Integrität ihres Sports leisten". UKAD erhält 5 Millionen Pfund (5,9 Millionen Euro) jährlich von der britischen Regierung, hinzu kommen 2 bis 3 Millionen Pfund, die nur zum Teil von den Sportverbänden getragen werden.