Karlsruhe (dpa) - Die Bundesanwaltschaft hat bislang keine Beweise, dass ein festgenommener Iraker am Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund beteiligt gewesen ist. Die Behörde beantragte dennoch Haftbefehl wegen mutmaßlicher IS-Mitgliedschaft des 26-jährigen Irakers. Er soll im Irak eine zehnköpfige Einheit des IS angeführt haben. Bei einem zweiten Verdächtigen handelte es sich um einen 28-jährigen Deutschen aus dem Kreis Unna. Bei beiden waren die Wohnungen durchsucht worden. Die Hintergründe des Anschlags auf Borussia Dortmund bleiben vorerst weiter unklar.