Berlin (dpa) - Der Attentäter vom Berliner Weihnachtsmarkt, Anis Amri, hat laut einem Medienbericht in direktem Kontakt zur Spitze der Terrormiliz IS gestanden. Das geht nach "Spiegel"-Recherchen aus einem Hinweis aus den Vereinigten Arabischen Emiraten an deutsche Sicherheitsbehörden vom 8. Januar hervor. Demnach soll der Tunesier Amri seinen Einsatzbefehl von einem Extremisten mit dem Kampfnamen Abu Baraa al-Iraki in der IS-Organisation für "Externe Operationen" erhalten haben. Amri hatte im Dezember einen Lastwagen auf den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche gesteuert und zwölf Menschen getötet.