Berlin (dpa) - Nach dem Verfassungsreferendum in der Türkei hat der stellvertretende CSU-Chef Manfred Weber einen Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen mit Ankara gefordert. "Die Vollmitgliedschaft kann kein Ziel mehr sein", sagte der Vorsitzende der konservativen EVP-Fraktion im Europaparlament im ZDF. Die Staats- und Regierungschefs der EU müssten bei ihrem nächsten Gipfeltreffen in zwei Wochen eine Neubewertung der Beziehungen zur Türkei vornehmen. Auch FDP-Präsidiumsmitglied Alexander Graf Lambsdorff forderte ein Ende der Beitrittsverhandlungen.