Menlo Park (dpa) - Facebook überprüft nach der Veröffentlichung eines Mordvideos in den USA die Möglichkeiten zum Melden von Gewalt auf der Plattform. Das Online-Netzwerk habe das Profil des mutmaßlichen Täters 23 Minuten nach dem ersten Nutzer-Hinweis auf das Video mit dem Todesschuss gesperrt, schrieb Facebook-Manager Justin Osofsky in einem Blogeintrag. Allerdings war es damit gut zwei Stunden online. Zudem löste ein rascher Hinweis auf einen Facebook-Livestream, bei der der Verdächtige einen Mord gestand, zunächst keine Sperre aus. "Wir wissen, dass wir besser werden müssen", schrieb Osofsky.