Berlin (dpa) - Die Ermittlungsverfahren des Generalbundesanwalts wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit oder ähnlicher Delikte betreffen in erster Linie russische und iranische Spione. Das berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung" unter Berufung auf eine Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion. In den letzten zehn Jahren gab es 123 solcher Ermittlungsverfahren. 27 richteten sich gegen russische Staatsangehörige, 22 gegen Iraner sowie jeweils 15 gegen Türken und Chinesen. Die USA liegen mit sieben Ermittlungsverfahren auf Platz sechs.