Istanbul (dpa) - Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat die Entscheidung der türkischen Regierung zur Verlängerung des Ausnahmezustands kritisiert. Dies "würde die Menschenrechte und die Rechtsstaatlichkeit weiter gefährden, die unter dem Ausnahmezustand in der Türkei bereits schwer beschädigt wurden", teilte die Organisation mit. Human Rights Watch warnte zugleich eindringlich vor der Wiedereinführung der Todesstrafe, die Erdogans Regierung ins Spiel gebracht hat. Unter Vorsitz Erdogans hatte das Kabinett beschlossen, den Ausnahmezustand bis zum 19. Juli zu verlängern.