Berlin (dpa) - Mit der Games Week ist eine der wichtigsten Veranstaltungen der Computerspiele-Branche in Berlin gestartet. Mit über zehn verschiedenen Events will die Dachmarke sowohl Experten und Branchenkenner, als auch Games-Enthusiasten und Familien ansprechen. Offiziell eröffnet wird die siebentägige Veranstaltungsreihe am Montagabend auf dem Opening Summit mit Vertretern von Branche und Politik.

Die Veranstalter erwarten an den sieben Tagen vom Montag bis zum 30. April rund 15 000 Besucher in der Hauptstadt. Unter dem Motto "No games, no future" will sich die Branche vor allem auch als wichtiger Wirtschaftsfaktor präsentieren und die wachsende gesellschaftliche Bedeutung von Spielen in den Vordergrund rücken. Nach Angaben des Branchenverbands BIU wurde mit Soft- und Hardware 2016 ein Umsatz von 2,9 Milliarden Euro in Deutschland erwirtschaftet.

Am Mittwochabend wird auch der Deutsche Computerspielepreis (DCP) vergeben. Auf einer Gala werden die 36 besten deutschen Computerspiele und Konzepte des Jahres 2017 mit einem Preisgeld von insgesamt 550 000 Euro gekürt. "Wir loben in diesem Jahr das höchste Preisgeld der DCP-Geschichte aus", sagte Jury-Vorsitzende und Parlamentarische Staatssekretärin Dorothee Bär (CSU). Es gab insgesamt 453 Einreichungen, die in 13 Kategorien von einer 50-köpfigen Jury bewertet wurden. Neben der Wertung der Jury gibt es auch einen Publikumspreis.