Washington (SID) - Superstar Tom Brady (39) hat den traditionellen Empfang des Super-Bowl-Champions im Weißen Haus aus "familiären Gründen" verpasst. Der mit dem brasilianischen Supermodel Gisele Bündchen verheiratete Quarterback von den New England Patriots fehlte damit beim Treffen mit US-Präsident Donald Trump, mit dem ihn eine Freundschaft verbindet. Zuvor hatten einige Spieler der Patriots ihren Besuch bei Trump aus politischen Motiven abgesagt.

Trump lobte den 34:28-Sieg der Patriots in der Verlängerung gegen die Atlanta Falcons als "größtes Comeback im Super Bowl aller Zeiten". Im Gegenzug bekam Trump von Patriots-Besitzer Robert Kraft und Coach Bill Belichick ein Trikot mit der Nummer 45 überreicht. Kraft verglich das vierte Viertel gegen Atlanta mit Trumps Wahlkampf: "Er hat ausdauernd gearbeitet, um der 45. Präsident der Vereinigten Staaten zu werden."